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Besonnungsnachweis
Wo Sonne ist, ist auch Schatten...
Ausgangslage: In einem berühmten Bündner Winterkurort plante ein Hotel die Aufstockung seiner Liegenschaft um ein Stockwerk. Der benachbarte Hausbesitzer wehrte sich mit einer Einsprache gegen das Vorhaben. Er befürchtete, die Terrasse seines Cafés liege nach der Gebäudeerhöhung vermehrt und länger im Schatten des Nachbarhauses, was ihm allenfalls Umsatzeinbussen gebracht hätte.
Lösung: Dieses Problem lässt sich heutzutage bereits während der Planungsphase eines Um- oder Neubaus analysieren. So kann beispielsweise beim Betreiber des Landinformationssystems/LIS Davos, dem Vermessungsbüro Darnuzer Ingenieure AG, eine photogrammetrische 3D-Darstellung der Gebäude- oder Quartiersituation bestellt werden. In Kombination mit einem speziellen Sonnenstandsprogramm errechnen die Ingenieure dann den täglichen oder monatlichen Schattenwurf – eine Vorausinvestition, die vor allem bei Bauvorhaben mit einem besonders grossen Volumen oder in dicht überbauten Zonen durchaus sinnvoll sein kann.
Die nachstehenden vier Tages-Schattenwurfstudien illustrieren am Beispiel der neuen Geschäftsliegenschaft „Grischuna“ in Davos Platz die Anwendung des Sonnenstandsprogramms unter Einbezug moderner photogrammetrischer Vermessungsmethoden sowie der 3D-Technik.
Für die Besonnung wird der kürzeste Tag im Jahr gewählt, weil dann auch am meisten Schatten entsteht.



