Amtliche Vermessung
Amtliche Vermessung ist der moderne Begriff für Grundbuchvermessung. Die Aufgabe der Amtlichen Vermessung ist die Sicherung der Eigentumsgrenzen.
Der Geometer ist dafür verantwortlich, dass diese Eigentumsgrenzen immer den aktuellen Stand aufweisen. Er erteilt den Eigentümern die gewünschten Auskünfte.
Die heutige amtliche Vermessung entspricht den gesetzlichen Vorschriften aus dem Jahr 1993 und dem Darstellungsmodell aus dem Jahr 2001, daher sprechen wir von einer AV93 / DM01. Diese Vermessungsoperate sind auf dem EDV-System zu führen, welches in einem Ebenen-Modell aufgebaut ist.
Die elf Ebenen der amtlichen Vermessung:
1. Fixpunkte
2. Bodenbedeckung
3. Einzelobjekte / Linienelemente
4. Höhen
5. Nomenklatur
6. Liegenschaften
7. Rohrleitungen
8. Hoheitsgrenzen
9. Dauernde Bodenverschiebungen
10. Gebäudeadressen
11. Administrative technische Einteilung
Sie bilden den GRUNDDATENSATZ. Der Grunddatensatz wird als Grundlage für diverse weitere Ebenen wie z.B. digitale Geländemodelle (DGM), Kurvenpläne, Leitungskataster usw. genutzt.
Seit 1992 arbeiten wir als amtliche Vermesser verschiedener Bündner Gemeinden. Wir sind als Grundbuchgeometer mit der Nachführung der Vermessungswerke beauftragt. Unsere Aufgabe ist es, die Inhalte von Grundbuchplänen auf einem aktuellen und rechtsgültigen Zustand zu halten.
Die Grundbuchvermessung dient heute nicht nur der Sicherung des Grundeigentums, sondern ist eine unverzichtbare Grundlage für Bauvorhaben, Planungen und Projektierungen im Bereich der Geoinformation.
Die Fläche unserer Nachführungsgebiete umfassen 1180 km2, was ca. 17% der Fläche des Kantons Graubünden entspricht.
Gemeindegrenzen und Nachführgemeinden
Der Kanton Graubünden mit einer Gesamtfläche von 7106 km2

